Über uns

Lena Försch aus Mainz und Nadine Antler aus Hausen sind Schwestern in der Überzahl. Seit fünfzehn Jahren schaffen sie zusammen improvisiertes Theater. In ihrem Kammerspiel In bester Gesellschaft stellen sie sich gemeinsam mit einem Überraschungsgast – der Frage nach Zugehörigkeit. Was brauche wir von Menschen, um uns mit ihnen zu umgeben? Zu wie viel Toleranz sind wir fähig? Dabei ist für die Zuschauer*innen alles möglich – vom Lachen bis zum Weinen  – wenn die Tragik und Komik unseres Miteinanders entlarvt wird.

Lena Försch begann mit 15 Jahren zu improvisieren und hat seitdem nicht mehr damit aufgehört. Ihre Leidenschaft für diese Kunstform hat sie in die ganze Welt geführt. Sie ist in Kanada am Loose Moose Theatre, im Courtyard Playhouse in Dubai, auf dem Chicago Improv Festival und an vielen anderen Orten aufgetreten. Lena liebt es nicht nur zu spielen, sie ist auch eine leidenschaftliche Regisseurin und entwickelt Shows für internationale Festivals. Bis 2020 war Lena Produzentin und Künstlerische Co-Leiterin des Würzburger Improtheaterfestivals. 2021 gründete sie mit Nadine Antler das Duo „Schwestern in der Überzahl“ und entwickelte gemeinsam mit ihr das Showformat „In bester Gesellschaft“. Für jede Aufführung laden sie einen besonderen Gast ein, mit dem sie spielen – einen Gast, der noch nie in seinem Leben Improtheater gespielt hat. Wenn Lena nicht auf der Bühne steht, geht sie ihrer Tätigkeit als Trauerrednerin nach. Lena ist vor kurzem ins schöne Mainz gezogen und freut sich auf alles, was die neue Stadt zu bieten hat! Mehr über Lena: www.lenafoersch.de

Seit 1998 hat sich Nadine Antler der Improvisation verschrieben, seit 2010 spielt sie improvisiertes Theater auf der ganzen Welt. Sie hat in Nord- und Südamerika,
Afrika sowie Australien auf der Bühne gestanden, dort Workshops gegeben,
Ensembles begleitet und ist regelmäßig auf Festivals in ganz Europa zu Gast.
Sie leitet seit 2001 Workshops und Trainings mit den Methoden des
Improvisationstheaters, sowohl für die Bühne als auch im Bereich. Nadine Antler rief 2002 das Würzburger Improtheaterfestival ins Leben, betreute es bis 2012 als künstlerische Leitung und federführende Organisatorin. 2017 hob sie das TÖRN-Festival in Hamburg aus der Taufe, das sie bis 2022 als künstlerische Leitung begleitete. Antler lebt seit 2019 auf dem Lande: in Hausen am Hohen Meißner in Hessen. Dort – im Nirgendwo – betreibt sie mit Hendrik Martz eine Schule für Improvisation und Schauspiel – die NOWHERE-Akademie. Mehr über Nadine: www.nadineantler.de

Wir sind Mitglied des International Theatre Insitute. Mehr Infos unter www.impro.global.de.

Über das Format

Was, wenn man sich plötzlich in einer Wohngemeinschaft wiederfindet, die so ganz anders ist, als man selbst? Wenn man unerwartet in eine fremde Welt hineingerät, wo sich zwischen Putzplan, Sukkulente und Komposteimer jederzeit eine Diskussion über Sprechgeschwindigkeiten, über korrekt aufgehängte Regalbretter und auch über die gesellschaftliche Grundrichtung entzünden kann. Wo die Gräben tief sind und die Brücken zahlreich. Wo man trotz des hellen Wahnsinns in bester Gesellschaft ist?
 
Denn Annika und Paula sind Schwestern. Sie hecken Pläne aus, unterstützen sich in Schwierigkeiten und gehen gemeinsam durch Dick und Dünn. Aber sie könnten nicht unterschiedlicher sein. Wenn Pech und Schwefel mal wieder am Explodieren sind, brauchen sie ihren Mitbewohner, der bei diesem Spektakel im Rampenlicht steht und der beklommene Dritte im Bunde ist.

Termine

Kontakt

mail@schwesterinderueberzahl.de

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